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Grönland mit Worten zu beschreiben, ist nahezu unmöglich – es fehlen einfach die Superlative um die Faszination, die diese Natur bietet, gerecht zu werden. Ob es die steilen schneebedeckten Gebirgszüge, die zahllosen Gletscher, die eisblauen Fjorde oder die unendlich vielen Eisberge in den bizarrsten Formen und unterschiedlichen Größen sind – man kann diese Eindrücke kaum in Worte fassen – man muss es einfach erleben. Die Luft hier ist so klar, so trocken und so rein und man spürt mit jedem Atemzug am ganzen Körper, dass man sich an einem ganz besonderen Ort befindet.

Copyright: Icecamp Greenland

Grönland ist mit einer Nord-Süd Ausdehnung von über 2500 km die größte Insel unseres Planeten. Rund 85% der Landmasse sind mit Eis bedeckt, welches ein Zehntel des gesamten Süßwasserreservoirs der Erde ausmacht. Wer Ruhe und Erholung sucht, ist hier am richtigen Ort – statistisch gesehen kommen auf jeden Einwohner Grönlands 6 km² Fläche.

Aber Kalaallit Nunaat, wie die einheimischen Ihre Heimat nennen (was soviel bedeutet wie „Land der Menschen“), ist nicht nur ein Sehnsuchtsland, welches Menschen aus der ganzen Welt fasziniert, oder das Ziel zahlloser Expeditionen, sondern auch eine erstklassige Destination für die Sportfischerei.

Besonders interessant ist, dass hier Fische zu erbeuten sind, die in anderen Nordeuropäischen Gewässern eher nur zu den unerfüllten Träumen der Angler zählen. Gemeint sind hier vor allem der Gefleckte Seewolf und der Schwarze Heilbutt, die hier beide sehr zahlreich und zum Teil in kapitalen Größen vorkommen.

Copyright: Icecamp Greenland

Weiterhin ist mit Rotbarsch, Dorsch und auch Eishai zu rechnen. Freunde der Salmonidenfischerei können hier wahre Sternstunden erleben, denn der Arktische Saibling kann hier einerseits im Meer gefangen werden und andererseits wimmelt es in den Süßwasserseen geradezu von den bildschönen und äußerst schmackhaften Fischen.

Ostgrönland

Ostgrönland wird bei den einheimischen auch als das „wilde Grönland“ bezeichnet, da die Natur noch schroffer und die Bevölkerungsdichte noch viel geringer ist als auf der Westseite der Insel. Der eisumschlungene Osten Grönlands, mit den zerklüfteten Küsten, den steilen Bergen und der überwältigend schönen Gletscherwelt raubt vielen Reisenden den Atem und so hat diese herbe Schönheit, deren Lebensrhythmus sich allein nach Wetter und Eis richtet, schon so manchen so fasziniert, dass er immer wieder gekommen ist.

Unsere Reise führt uns in die Region Angmassalik, welche über den Flughafen in Kulusuk (über Island) erreichbar ist. Ausgangspunkt zum Fischen ist entweder der Ort Tassilaq, oder das Icecamp am Sermilikfjord, nahe Tinitelaq..

Unser Mann vor Ort heißt Lars Anker-Møller, ein Däne, der vor einigen Jahren in dieses Naturparadies ausgewandert war und viele Jahre dort gelebt hat. Inzwischen verbringt er nur noch die Sommermonate vor Ort und kümmert sich persönlich um die Gäste. Lars kennt sich mit der Fischerei so gut aus, dass er eigenes Buch (Jagd & Fischen) hierüber geschrieben hat.

Das Fischen
Im absoluten Mittelpunkt der Meeresangelei stehen hier ganz klar 3 Fischarten: Der Gefleckte Seewolf, der Schwarze Heilbutt und der Rotbarsch.

Der Seewolf ist hier nicht nur ungewöhnlich zahlreich, sondern kommt auch in enorm kapitalen Größen vor. Fische jenseits der 10 kg Marke sind absolut keine Seltenheit.

Der lokale Rekord für den „Leoparden Grönlands“ liegt bei sage und schreibe 51 kg(!), gefangen mit der Handleine.

Der Schwarze Heilbutt ist der „Brotfisch“ der grönländischen Berufsfischer. Er wird häufig direkt vor den Gletschern befischt und so hat man neben der spannenden Angelei auch noch die phantastische Naturkulisse. Wir konnten bei unserem ersten Testfischen bereits nach kurzer Zeit die Marke für den aktuellen IGFA-Weltrekord nahezu verdoppeln.

Kein schlechter Einstand eigentlich, aber es wird sicherlich nur eine Frage der Zeit sein, bis auch diese neue Marke deutlich überboten wird.

Lars kennt außerdem einige gute Plätze für das Fischen auf Rotbarsch – hauptsächlich im Sermilik-Fjord, der aufgrund seiner riesigen Eisberge weltberühmt ist. Hier wurden schon Fische jenseits der 10-kg Klasse gefangen.

Was man natürlich beim Fischen auf Rotbarsch (und auch Schwarzer Heilbutt) wissen muss: Hier geht es um Tiefseefischen – und das bedeutet auf Grönland, daß man Wassertiefen um die 500 Meter nicht scheuen sollte.

Der Eishai gilt unter den Einheimischen eher als Quälgeist, da er häufig die Schwarzen Heilbutte und Rotbarsche von den Langleinen reißt und so der Fischerei beträchtlichen Schaden zufügt. Man kann es aber natürlich auch gezielt auf den schwersten angelbaren Fisch der Erde probieren – hierfür sind dann Winter-Touren am besten geeignet (Eisfischen) .

Trotz dieser wirklich außergewöhnlichen Angelmöglichkeiten möchten wir an dieser Stelle auf eines hinweisen: Grönland ist kein Reiseziel für „Filetangler“. Das liegt zum einen an der Fischdichte, die man nicht mit Norwegen oder Island vergleichen kann und zum anderen auch an den Verarbeitungs- bzw. Gefriermöglichkeiten.  

Hier geht es darum besondere Fische zu fangen und dabei stehen ganz klar das Erlebnis und ein paar wunderschöne Erinnerungsfotos im Vordergrund.

Copyright: Icecamp Greenland

Es versteht sich eigentlich von selbst, aber wir möchten trotzdem darauf hinweisen: Wer nach Grönland reist, muss eine gewisse körperliche Belastbarkeit mitbringen. Unbefestigte Wege sind ebenso normal wie die Tatsache, dass man ein Stück des Weges auch mal über den blanken Felsen zurücklegen muss. Auch der Weg zum Boot kann – abhängig vom Gezeitenstand – einmal etwas beschwerlicher werden.

Sie müssen kein durchtrainierte Sportler sein – dass sind auch die einheimischen Innuits nicht alle, aber wer unter größeren körperlichen Handicaps leidet, für den ist Grönland sicherlich nicht das richtige.

Die An-/Abreise
 
Sie fliegen ab Deutschland bis nach Reykjavik/Island (Iceland Air bzw. WOW Air)und von dort weiter bis nach Kulusuk (Air Iceland). Sie haben auf dem Hin- und auf dem Rückweg jeweils einen Stopover mit Übernachtung in einem guten Hotel in Reykjavik. Dies gibt Ihnen die Gelegenheit, die Stadt ein wenig zu erkunden, die „Pearl“ mit ihrem Wikingermuseum zu besuchen, einen Abstecher zur „Blauen Lagune“ zu machen, oder auch am letzten Abend bei der Rückreise in gemütlicher Atmosphäre die Erlebnisse der gerade vergangenen Woche noch einmal Revue passieren zu lassen.
 

Copyright: Icecamp Greenland

Die Boote

SUMMIT

Eine Gemi 800, Model 2017.  7,70 Meter Aluminium Boot mit 300 PS Außenborder + 6 PS Hilfsmotor. Lizensiert für bis zu 12 Personen – für Angler aber maximal 6.  

SULUK

Eine Poca Model 2015.   7,70 Meter mit 300 PS Außenborder + 6 PS Hilfsmotor. Lizensiert für bis zu 12 Personen – für Angler aber maximal 5.  

 

Unterkünfte

Je nachdem, wo wir gerade fischen, wohnen Sie entweder im ICECAMP am Sermilikfjord, oder im Ferienhaus in Tassilaq. 

Die Lage des ICECAMPS ist extrem außergewöhnlich — nur ein kurzes Stück von Tinitelaq entfernt, direkt am weltberühmten Sermilikfjord gelegen. Hier ziehen ständig haushohe Eisberge vorbei.

Das ICECAMP bietet einfachen Standard. Kleine Hütten für je 2 Personen. Es gibt 2 Einzelbetten, eine Heizung und eine Toilette (keine Wasserspülung). Eigener Schlafsack erforderlich.

Im Versorgungsgebäude des ICECAMPS befindet sich ein Aufenthalsraum mit Küche und Esstisch – und hier gibt es auch eine Dusche.

Copyright: Icecamp Greenland
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In Tassilaq wohnen wir in einem der Ferienhäuser von unserem Skipper Lars. Die Häuser sind mit fließend Wasser versorgt — es gibt also Dusche/WC und auch eine vollausgestattete Küche sowie Wohnraum mit Essbereich. Je nach Haus stehen 3-6 Schlafzimmer zur Verfügung. In einem der Häuser gibt es WLAN Internet. 

 

Copyright: Arctic Dream
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Aktuell bieten wir nur begleitete Touren nach Grönland an. Diese eigenen sich auch hervorragend für Einzelfahrer.

Ost-Grönland: Expedition Sermilikfjord + Tassilaq vom 07.09.-16.09.2021

  • Flug Deutschland – Keflavik (h/r) inkl. Steuern

  • 2 x Hotelübernachtung Reykjavik (jeweils 1 x auf Hin- und Rückweg)

  • Flug Reykjavik-Kulusuk (h/r) inkl. Steuern
  • Transfer zum ICECAMP

  • 7 Nächte Unterkunft im ICECAMP bzw. Ferienhaus in Tasilaq

  • Vollverpflegung

  • 6 Tage Fischen (jeweils etwa 8 Stunden) an Bord von „SUMMIT“, bzw. „SULUK“

  • Begleitung: Kai Witt, Global Fishing Adventures

Bei dieser Tour planen wir einige sehr außergewöhnliche Plätze anzusteuern . Die ersten 4 Tage geht es nach Tinitelaq am Sermilikfjord in das ICECAMP. Die Innuits haben in dieser Region schon Rotbarsche in der Gewichtsklasse von 10-15 kg fangen können. Außer einem (kurzen) Versuch von uns hat hier bislang noch niemand mit der Sportangel gefischt – es ist also absoluter Pioniergeist angesagt. Die Plätze – insbesondere auf die großen Rotbarsche liegen zum Teil sehr tief (bis zu 500-600 Meter). Diese Tour ist also nur etwas für Freunde des Tiefseefischens. Ob man nun mit E-Rolle, oder per „Handbetrieb“ fischt, ist jedem selbst überlassen.

Im Anschluss an die Expedition zum Sermilikfjord fahren wir nach Tassilaq. Hier werden wir die letzten 3 Nächte verbringen und zum einen die Seewolfgründe vor Tassilaq befischen, wo in den vergangenen Jahren schon regelmäßig zahlreiche und auch kapitale Gefleckte Steinbeißer gelandet werden konnten. Weiterhin ist eine Tour an den Knud Rassmussen Gletscher geplant – einem Hotspot für Schwarzen Heilbutt. Es versteht sich von selbst, das alle Angelaktivitäten dem Wettervorbehalt unterliegen. Von daher kann es wetterbdingt auch vor Ort noch zu Änderungen des geplanten Programms kommen.

Wir haben während der Zeit in Grönland Vollverpflegung. Diese sieht wie folgt aus: Für das Frühstück und das Lunchpaket werden die Lebensmittel zur Verfügung gestellt (Selbstzubereitung). Abends gibt es dann warmes Essen im Camp bzw. im Ferienhaus.

 

 

 

Abflug ab Deutschland bis nach Reykjavik/Island. Hotelübernachtung im Doppelzimmer.

Weiterflug bis Kulusuk/Grönland. Anschließend Bootstransfer zu unserem ersten Ausgangspunkt, dem ICECAMP am  Sermilikfjord. Je nach Ankunftszeit werden wir an diesem Tag evtl. auch noch etwas fischen. Unterbringung in 2-Mann Hütten im ICECAMP. Vollverpflegung.  

Fischen am Sermilikfjord. Hauptsächlich wird hier Tiefseefischen (Rotbarsch + Schwarzer Heilbutt) angesagt sein. Es soll aber auch ein paar flachere Plätze für Seewolf geben.  Wir fischen an Bord der SUMMIT bzw. SULUK mit 4-6 Anglern an Bord (jeweils etwa 8 Stunden) auf die arktischen Meeresräuber – natürlich unter Wettervorbehalt.

Fahrt nach Tassilaq. Fischen an den Seewolf-Plätzen außerhalb Tassilaqs. An einem Tag ist eine Tour zum Knud Rassmussen Gletscher geplant (Schwarzer Heilbutt). Unterbringung in Ferienhaus in Tassilaq. Vollverpflegung.

Transfer nach Kulusuk. Anschließend Flug nach Reykjavik Übernachtung in Reykjavik

Rückflug von Keflavik nach Deutschland und Heimreise

Preis pro Person: € 3.999,–

Nicht inklusive:

  • Verpflegung auf Island
  • Kosten für Übergepäck
  • Trinkgelder

 

 

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