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Auf Tarpon, Cubera, Cobia u.v.a. vor der Küste Westafrikas

Eine wirklich Perle vor der Küste Westafrikas – und ein absolutes Traumrevier für Sportangler! Die Vielfalt an Fischarten und möglichen Angeltechniken sind kaum zu übertreffen. Poppern, Jiggen (Slow Pitch + Deep Sea Speed Jigging), Live/Dead Bait,  vom Boot oder von Land – hier ist so gut wie alles möglich.  Das Bijagos Archipel vor der Küste von Guinea Bissau besteht aus 88 mehr oder weniger bewohnten Inseln, von denen sich Acunda ganz im Westen, also im äußeren Teil des Archipels befindet. Die Fischgründe liegen hier sowohl zwischen den Inseln in den stark durchströmten Meerengen als auch an der Außenseite des Archipels und natürlich auch Offshore, wo es einige hervorragende Jigging-Spots gibt. Acunda eine kleine Privatinsel auf der neben den Eigentümern und den Gästen nur ein paar Angestellte wohnen. Man kann das Eiland problemlos in weniger als einer halben Stunde zu Fuß umrunden.

Copyright: Acunda Lodge

Das Fischen

Zahlreiche Riffs, Schiffswracks  und  Sandbänke bieten eine sehr abwechslungsreiche Unterwasserstruktur und bieten sehr vielen atlantischen Fischarten einen Lebensraum.  Wie schon gesagt, gibt es hier nahezu unbegrenzt viele Möglichkeiten, auf die wir nachfolgend etwas näher eingehen möchten.

Das „normale“ Fischen beschreibt Poppern, Jiggen (Slow Pitch) und Live Bait fischen innerhalb des Archipels und an einigen vorgelagerten Spots. Hauptsächlich wird hier in Wassertiefen von 5-30 Metern auf zahlreiche unterschiedliche Fischarten geangelt: Cubera Snapper, Yellowfin Trevally, Red Snapper,Long Fin Trevally, Capitaine Fish, African Pompano, Caravela Croaker, Barrakuda, Palometa, Permit, Bonefish und noch viele andere mehr. Hier hat man normalerweise immer eine Menge Action und alle genannten Fische sind äußerst kämpferisch. An leichtem bis mittleren Spinn-Gerät kann man hier packende Drills erleben

Das Fischen auf Cobia (Offiziersfisch) findet an einigen bestimmten Riffen und Wracks statt, wo sich die Fische vorwiegend aufhalten. Ohne Frage ist Acunda eines der besten Cobia-Reviere weltweit mit einem enormen Bestand. Nicht selten folgen einem gehakten Fisch noch 2-3 weitere Cobias bis an die Wasseroberfläche. Fische zwischen 15-25 kg sind der Durchschnitt, aber Cobias jenseits der 50 kg Marke wurden auch schon angelandet. Beste Köder sind sicherlich Live-Baits, aber es werden auch regelmäßig Cobias auf Popper oder Stickbaits gefangen.

Der Tarpon gehört zweifellos zu den spektakulärsten Fischen des Archipels. Es wurden hier bereits mehrere Weltrekorde aufgestellt mit Monster-Tarponen bis 130 kg. Die besten Spots liegen vor der Küste der Insel Caravela, gut eine Stunde Bootsfahrt von Acunda entfernt. Gefischt wird vom verankerten Boot mit Ballon-Montagen und Live-Baits – aber auch langsam geführte Kunstköder nehmen die Tarpone gerne hin und wieder – bleiben dann allerdings seltener hängen. Wer sein Hauptaugenmerk auf das Tarpon-Fischen legt, sollte die Tage vor Vollmond hierfür einplanen.

Copyright: Acunda Lodge
Copyright: Acunda Lodge

Offshore Jiggen

Wenn die Wetterlage es zulässt, kann man an einigen Plätzen weit vor der Küste (etwa 70-90 km entfernt von Acunda) auf 80-100 Meter jiggen. Natürlich kann man alternativ auch hier mit Live-Baits fischen. Zum Einsatz kommen hierbei meist die größeren Boote der Lodge (siehe hierzu unter „Boote“). Zielfische sind vor allem Amberjacks, Almaco Jacks, verschiedene Arten Grouper und Snapper, Pargo, Dentex – und hin und wieder wird auch mal ein Adlerfisch gehakt.

Haie

Im Archipel gibt es riesige Haie – hauptsächlich Tiger- und Bullenhaie, die überwiegend in den starkdurchströmten „Channels“ (zum Beispiel zwischen den Inseln Orango und Uno) ihr Unwesen treiben.  Catch + Release ist hierbei  Pflicht – und sehr schweres Gerät angesagt (Minimum 50-80 lbs).  

Saison: Gefischt wird von Ende Oktober (wenn die Regenzeit beendet ist) bis Mitte Mai. Die gesamte Angelsaison ist sehr gut, mit kleinen Schwankungen, was bestimmte Fischarten anbelangt – aber alle Arten lassen sich die gesamte Saison über fangen.

Übrigens: Auch von Land aus sind auf Acunda schon bemerkenswerte Fänge gelungen. An der Außenseite sind dies überwiegend Trevallies und auf der Innenseite ist auch schon mal ein großer Gitarrenrochen angelandet worden.

 

 

Copyright: Acunda Lodge

Anreise

Entweder mit TAP Portugal (Zwischenstopp/Übernachtung in Lissabon) oder mit Brussel Airlines via Brüssel/Dakar und weiter mit Air Senegal bis nach Bissau. Von hier aus etwa 39 Minuten Autofahrt und dann noch einmal gute 2 Stunden mit dem Boot, bis man Acunda, am westlichen Ende des Archipels erreicht hat. Insbesondere durch die Zwischenübernachtung erscheint die Anreise insgesamt recht unbeschwerlich.

Die Boote:

Alle Boote werden von professionellen Skippern geführt, die nicht nur ihr Handwerk beherrschen, sondern die auch leidenschaftliche Fischer sind und das Revier in und auswendig kennen.  

Aktuell gibt es 4 x 25 Fuß Centerkonsolen Boote, die speziell für den Einsatz in diesen Gewässern konzipiert wurden (der Lodge-Besitzer ist selbst Bootsbauer). Sehr stabil im Wasser liegend, insbesondere für die Spinnfischerei, mit hoher Bordwand und gleichzeitig ausgelegt um auch sicher durch die Flachwasserpassagen mit den zahlreichen Sandbänken fahren zu können. Die Boote sind motorisiert mit 150 PS (ein Boot mit 100 PS) Yamaha Außenbordern, haben VHF Funk sowie modernste Navigationstechnik an Bord. Und – was natürlich wichtig ist: Einen Live Well Tank für die Köderfische.  Die Boote sind optimal für 2-3 Angler – können aber auch mit 4 Anglern belegt werden.  

Außerdem einen 30 Fuß Powercat „El Nino“ mit 2 x 150 PS und ebenfalls voller nautischer Ausrüstung (s.o.) und Live Well Tank . Dieses Boot wird für 4 Angler empfohlen und eignet sich auch sehr gut für Tagestouren zu den weit offshore liegenden Jigging-Spots.

…und dann noch einen 40 Fuß Katamaran, der hauptsächlich für 2-tages Touren zu den Offshore liegenden Jigging Spots genutzt wird. 6 Angler finden hier ausreichend Platz zum Fischen und auch für eine Übernachtung an Bord. Diese Touren lassen sich auch flexibel vor Ort – ja nach Wetterbedingungen – planen.

Die Acunda Lodge

Es gibt insgesamt 6 schön eingerichtete Bungalows mit je 2 Einzelbetten – alle mit Meerblick. Die Lodge verfügt über Küche, Bar, mehrere Aufenthaltsbereiche, 2 große Essbereiche (einen mit Meerblick und einen windgeschützten hinter der Bar).   

Guinea Bissau – Tour zur Acunda Lodge 01.03.-10.03.2023 -- Ausgebucht! Zusatztermin: 03.04.-12.04.2023

Liebe Sportangler,

wir können Ihnen diese tolle Reiseziel natürlich für ganz individuell zurechtgeschnittene Touren anbieten. Wenn Sie also mit einer Gruppe von 2,3 oder mehr Personen eine solche Tour planen, unterbreiten wir Ihnen gern  ein Angebot zu Ihrem Wunschdatum. 

Mit der nachfolgenden Tour wenden wir und zum einen an Einzelfahrer, aber auch an bereits „feste Teams“, die an einer begleiteten Tour interessiert sind.

Flug ab Deutschland mit TAP nach Lissabon – und dort eine Übernachtung.

Weiterflug und Ankunft Bissau gegen Mittag. Anschließend Transfer zur Lodge.

Unterkunft in der Acunda Lodge in Bungalows (jeweils 2 Personen pro Bungalow). Vollverpflegung (Frühstück, Lunchpaket, Abendessen.

6 Angeltage auf 25 Fuß Boot mit Skipper (jeweils 3 Angler an Bord). Es werden mindestens 8 Stunden – eher 10 Stunden pro Tag (und manchmal auch noch mehr..).  Es gilt natürlich der Wettervorbehalt.

Die beiden Katamarane können – je nach Bedarf und Verfügbarkeit – vor Ort für einzelne Touren dazu gebucht werden.

Der grundsätzliche Plan für die Fischerei sieht wie folgt aus: 3 Tage „Normales“ Fischen (Jiggen, Poppern, Live Bait im Archipel), 2 Tage gezielt auf Tarpon und einen Tag gezielt auf Cobia.  Von diesem Plan kann natürlich abgewichen werden, insofern sich die Bootsbesatzung einig ist. So kann z.B. anstelle der o.g. Möglichkeiten ein Tag zum Offshore-Jiggen, oder auch auf Hai eingebaut werden – immer vorausgesetzt, die Wetterverhältnisse lassen dies zu.  

Transfer zum Airport Bissau und Rückreise – entweder über Dakar, oder über Lissabon (ggf. mit Zwischenübernachtung).

Ankunft in Deutschland.

  • Flug Deutschland-Bissau
  • Alle Transfers
  • 7 Übernachtungen in der Acunda Lodge (2 Personen pro Bungalow)
  • Vollverpflegung
  • 6 Angeltage (3 Angler pro Boot — Belegung bei 2 Anglern pro Boot auf Anfrage)
  • Begleitung: Kai Witt, GFA

Preis pro Person: € 3.699,–

Extra Kosten (vor Ort zu bezahlen):

  • Angellizenz: aktuell € 45,–
  • Covid-Test vor der Rückreise (so lange dies noch erforderlich ist): Aktuell € 50,–
  • Alkoholische Getränke
  • Sämtliche Getränke an Bord
  • Bei Touren zum Offshore Jiggen: € 150,– extra Benzingeld für das Boot
  • Bei Touren mit einem der beiden Katamarane: Aufpreis je nach Anzahl der Teilnehmer. Sollte dafür das im Preis enthaltene 25 Fuß Boot nicht genutzt werden, so wird dies verrechnet.
  • Trinkgelder